Die Idee, mit Kunst Gemeinschaftsräume zu schaffen, zieht sich wie ein roter Faden durch «The Zurich Archipelago». Der Faden als verbindendes Element steht auch im Zentrum von Regula Michell und Meret Wandelers Langzeitperformance «Das Häkelobjekt». Seit über 20 Jahren häkeln sie einmal im Monat zu zweit oder mit Gästen an einem Objekt aus rosa Acrylwolle. Entstanden ist ein einzigartiges skulpturales Textilobjekt, an dem über 900 Gäste mitgearbeitet haben. Sie alle sind über diese «soziale Plastik» miteinander verbunden. Marion Strunks bevorzugtes Medium ist ebenfalls die Wolle. Sie verhüllt, umwickelt und bekleidet Skulpturen und Denkmäler im öffentlichen Raum mit rotem Wollfaden. Durch diese Eingriffe verschiebt sich die Wahrnehmung, was zuvor übersehen wurde, tritt hervor. Die drei Künstlerinnen reden darüber, wie kraftvoll sanfte Interventionen im öffentlichen Raum sein können und welche Rolle dabei das Stricken und Häkeln spielt.
Sprache
Deutsch
Ort
Platzspitzpark (beim Musikpavillon, Platzpromenade 5)
Termin
Mittwoch, 1. Juli 2026 · 18-19 Uhr
Teilnahme frei und ohne Anmeldung.
Witterungsabhängig. Programm kurz vor dem Termin prüfen.
Fotos Credits: Intervention am Hans-Waldmann-Denkmal, 2026. Foto: Peter Baracchi © Kunst im öffentlichen Raum (Kiör)
